Heiß,
heißer… VAINSTREAM! 33°C und die Sonne
lacht. Fanden wir gar nicht sooo lustig ;) 3 Jahre VAINSTREAM
ROCKFEST, 2 Jahre ausverkauft und bei der vierten Edition
zum ersten mal an 2 Tagen und wie üblich, auf 2 Bühnen.
Über 8000 Leute waren an beiden Tagen da. Das klingt wieder
einmal nach (knapp) ausverkauft ;)

Eins haben
die Organisatoren aber in den letzten 3 Jahren nicht kapiert:
nämlich wie man den Leuten vernünftig Einlass gewährt!
3 Jahre Schlange stehen, erste Ohnmachtsanfälle schon vor
dem Tor und verpasste Bands. 2009 hat sich das kein bisschen geändert!
Hallooooo... da pennt aber jemand in der Orga gewaltig! Auch meine
Wenigkeit war sehr pünktlich da, 11.30 Uhr, heißt,
eine gute Stunde Zeit bis zur ersten Band. Pustekuchen! Ich dachte
erst noch: Prima – tolle Lösung für die Bändchenausgabe,
geht ja fix, aber schon am Gästelistenstand arbeitete man
in Zeitlupe. 100 Besucher an der Bändchenausgabe = 1 Person
via Gästeliste... oder so. Und dann standen alle gleich und
gemeinschaftlich vor den verschlossenen Toren, die eigentlich
schon längst hätten auf sein sollen. Und warteten. Warten.
Die Sonne brennt. Kein Schatten. Warten....
Halb 1 geht es dann endlich los. 3 Schleusen, penible Kontrollen.
Jede Schnecke kriecht schneller. Die erste Band beginnt zu spielen
und ich hab mich vielleicht 2 m bewegt.
Dann öffnet der Ausgang und dank meines Fotopasses darf ich
mich durch den Ausgang hineinschleichen... ;)
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:: Samstag
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Ansonsten
war’s einigermaßen ok. Mann musste sich Getränkemarken
zulegen. Eine Marke für alles (Bier 0.3, Cola/Fanta 0.4 und
Wasser 0.33 - alles 2,50 Euro), nur eben unterschiedliche Größe.
Gut, das ist einfach an den Ständen aber eine weitere Schlange,
an die man sich permanent anstellen muss. Warum man aber Wasser
in Bonaqua-Pfandflaschen (Hartplastik) ausgegeben hat... ist mir
schleierhaft. Da mal wieder nur (gefühlte) 3 Mülltonnen
rumstanden, landeten die Flaschen natürlich postwendend auf
dem Boden und bildeten eine permanente Unfallquelle, da sich die
Flaschen nicht zertreten ließen. Besonders... nachdem der
ersehnte Gewitterschauer durch war (und nein, ich hab mich nicht
auf die Nase gelegt *g*).
Die Fressmeile
war umfangreich und auch sehr lecker, die Preise vielleicht ein
bisschen überzogen. Seltsam allerdings die vielen Grillstände
auf nem Straight-Edge-veganer-Hardcore-Festival, besonders der
Art Of Meat direkt gegenüber dem Roots Of Compassion-Stand
(Tierrechts-/Veganer-Kollektiv). Apropos… Veganerstand…
Hähnchenfleisch gehört da aber nicht rein, ne? Es gab
auch reichlich Merch und Klamotten, Magazin-/Labelzeugs, Alkoholisches
und Organisatorisches. Fein.
Doof nur, das es auf diesem Gelände weder Sitz- noch Schattenmöglichkeiten
gibt. Keine Wiese, Bäume (außer 2, die heiß umkämpft
waren) oder Chill-Out-Ecke. Und der Müll... war schnell übermächtig,
wie üblich... *seufz*
2 Bühnen nebeneinander, abwechselnde Spielfolge mit Zeit
dazwischen. Die Security (war auch beim Devilside, nicht CCS,
die andere), war nicht ganz so unfreundlich wie am Wochenende
davor, aber trotzdem teilweise recht grob zu den Fans, insbesondere
den Crowdsurfern. Muss nicht sein so was. Oder grundsätzlich
das Crowdsurfen verbieten! Unsereiner durfte sich allerdings im
"Garten" des Photopit-Chefs gemütlich machen, während
selbiger durch die Gitter zugucken musste ;)

Es gab reichlich
umgekippte Leute mit Sonnenstich, Sonnenbrand und Kreislaufproblemen,
das Franziskus hatte aber auch einige blutige Nasen zu verarzten,
die keine Unfälle waren ;)
Die Bandauswahl
war gut, gewohnt Metalcore/Hardcore-lastig plus überraschender
Ausnahmen ;) Aber es darf auch gerne mehr Metal sein ;) Das Core-Zeugs
kann ich jetzt erst mal nicht mehr hören... generell bin
ich natürlich wie immer der Meinung, dass es kein Festival,
mit Wiederholungstätern geben muss. Es gibt mehr als genug
geile Bands, auf jedem Sektor. Da muss man nicht alle 2 Jahre
dieselben Bands spielen lassen...
Ansonsten
ist es natürlich extrem cool mit der Leeze zu nem Festival
zu radeln und auch wieder zurück :)
