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2008-03-28-29 DE – Lichtenfels - Stadthalle

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Irgendwie, und trotz aller enthusiastischen Planungen, stand dieses Jahr unser liebstes RAGNARÖK FESTIVAL unter keinem besonders guten Stern. Meiner Wenigkeit wurde rigoros der Urlaub verweigert und noch schlimmer, meine Kamera meinte zwei Wochen vorher ihren Dienst quittieren zu müssen. Unsere österreichische Partykolonne musste gar ganz absagen :( Hmm... Letztenendes klappte es dann spontan und seeehr kurzfristig doch noch mit dem Urlaub und unter herzerweichendem Gejammer konnte ich mir auch noch meine neue Kamera 5 vor 12 abholen und einpacken ;) Zusammen mit Wiebke von Hotel666 ging’s dann also los gen Lichtenfels. Gut 500km, Staus (*Anmerkungen am Rande: wirklich knuffig waren die Kinderschilder auf der 10km Baustelle auf der A5 und ein Rastplatz namens „Krachgarten“ *lol*) und 5 Stunden später erreichten wir wohlbehalten den Ort des Begehrens, leider zu spät um SVARTSOT sehen zu können, aber früh genug, um das erste Running-Order Chaos mitzubekommen ;) Ok, ist meterhoch übertrieben, denn letzten Endes hatten lediglich zwei Bands ihre Plätze am Freitag getauscht, das war auch schon alles :)

::: Freitag ::: Samstag ::: Fotos Freitag ::: Fotos Samstag ::: Fans :::

Organisatorisch hatte man dank vieler Kritiken/Anregungen aus dem letzten Jahr einiges verbessert. Drinnen gab es nur noch Getränke, an getrennten Ständen: einer nur für Met, einer nur für Bier und einer für den Rest. Die kleine Halle blieb diesmal nahezu leer, außer einer Garderobe und dem RAGNARÖK Merchandise-Stand, sowie dem Legacy-Stand, an dem die Signing Sessions stattfanden. Draußen hatte man ein großes Zelt für die „Suppenküche“ aufgebaut – da gab es verschiedene extrem leckere Suppen, Pommes, Bratwurst und Steak Brötchen; nebenan noch einen Pizzastand und quasi gegenüber vom Haupteingang ein großes Zelt für sonstiges Merchandise und diverse Stände. Alles prima geregelt ;)

Nur... die lange Schlange am Futterzelt ist geblieben, da man sich erst Marken kaufen musste, getrennte Marken wohlgemerkt, je nachdem, was man denn verschnabulieren wollte. Also... für ne Bratwust musste man auch eine Bratwurstmarke erwerben... War ziemlich doof und zeitaufreibend... Allerdings konnte man recht unkompliziert die Marken wieder tauschen oder selbige draußen an die Leute in der Schlange verkaufen, wenn man sich vertan hatte (so wie Madame ;)).

Das bringt mich wiederum zu einem weiteren Nachteil, etwas, das sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert hat: die Müllfrage! Nicht nur, das viele geradezu und besonders auf dem Parkplatz rumgeaast haben wie Sau, es gab auch schlichtweg keine aufgestellten Müllsäcke. Nicht mal in der Suppenküche. Da muss sich definitiv was ändern! Da fanden auch XIV DARK CENTURIES ein paar klare Worte dazu.

Vom braunen Gesindel war diesmal erfreulich wenig zu sehen, auch wenn es doch ein paar Wenige geschafft haben reinzukommen. Die Security war generell wieder extrem lieb, manchmal ein bisschen verpeilt (Tetrapack ja oder doch nein? Fotograben) und manchmal zu lasch.
Es gab ein paar Prügeleien, meistens im Suff, genauso wie es wieder ein paar Kids geschafft haben, schon vor Beginn des Festival komplett ausgenockt irgendwo rumzuliegen und die Sanis zu beschäftigen. Leute, wofür bezahlt ihr eigentlich 35 Euro für ein Festivalticket, wenn ihr absolut nix mitbekommt? Weder wisst wen oder was ihr gesehen habt, mit wem und wo ihr überhaupt gewesen seid?

  

Im Übrigen hielten sich das ganze Festival über hartnäckige Gerüchte, das dies – die 5 Jährige Jubiläumsausgabe des RAGNARÖK FESTIVALS – das letzte Festival war, oder zumindest in dieser Form... Da muss ich doch mal nachfragen... ;)

Antwort Nicolai: „...an dem Gerücht, dass es das letzte Ragnarök war, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit rein gar nichts dran. Sonst hätten wir auch heute bzw. gestern keine sechs Bands bestätigt, hehe. Allerdings wird sich erst noch herausstellen, ob das Ragnarök weiterhin in Lichtenfels stattfinden kann, wobei auch hier die Chancen, zumindest für 2009, sehr gut stehen...“

  

Generell bleibt festzuhalten:
++ Essenslage
++ räumliche Lösung
-- Anzahl der Bands – das waren wieder definitiv zu viele! Bitte, bitte weniger Bands, dafür längere Spielzeiten, dann fühlen sich die Bands auch nicht „verheizt“
-- Müllfrage (in Arbeit ;))

Dann kommen wir mal zu den wichtigen Dingend des Festivals ;)

 

story & pics © Dajana