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2011-08-11-13 DE – Schlotheim - Flugplatz Obermehler

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[Dajana] Die Festival Saison 2011 verlief für meine Verhältnisse bis dato etwas… unausgeglichen ;) Nach einer Handvoll Open Airs in Mai und Juni war der Juli komplett tot, so dass ich regelrecht mit der Zunge auf dem Boden nach dem nächsten Festival lechzte. Dies um so mehr, seit sich das PARTY SAN OPEN AIR zu meinem Festivalliebling aufgeschwungen hat. Kaum das die Schlammschlacht 2010 sein Ende fand, wurde bereits sehnsüchtig die Festivalhomepage durchforstet, um zu sehen, wer denn 2011 auf dem PARTY SAN OPEN AIR spielen würde. Und das Billing ist, bis auf wenige Ausnahmen, mal wieder erste Sahne. Alleine die 3 Headliner waren es wert den Allerwertesten nach Schlotheim zu bewegen ;)

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[Dajana] Apropos Schlotheim. Nachdem das PSOA zweimal im Schlamm versunken ist, haben sich die Veranstalter nach 15 Jahren Bad Berka dazu entschlossen, ein neues Gelände zu suchen. Und ich muss sagen, der Flugplatz Obermehler bei Schlotheim hat sich bewährt! :) Natürlich war Ba‘al auf keinen Fall gewillt dies so mir nichts dir nichts einfach in Kauf zu nehmen und musste die Probe auf’s Exempel machen. Und das hiess Sturm und Regen, wie eigentlich an beinahe jedem Festivalwochenende diesen Jahres. Aber dank clever angelegter Festivalstruktur und drainagiertem Gelände lief das Wasser fix ab und blieben die Wiesen trocken. Nur der stürmisch-böige Wind forderte am Donnerstag sein Opfer, und das war die Bühne selbst, die das Festival beinahe komplett zum Kippen brachte. Aber dazu später mehr.
[Haris] Vergleichswerte habe ich leider keine, denn das diesjährige PSOA war mein erstes. Ein Alteingesessener wird die Vorzüge des neuen Geländes ob der Schlammschlacht des letzten Jahres und diverser anderer Wetterkapriolen mit etwas anderen Augen sehen – für mich ist der ehemalige Flughafen das Nonplusultra mit den asphaltierten Zugangs- und daher auch gefühlt kurzen Laufwegen. Ein Glücksgriff für die Veranstalter!

[Dajana] Ansonsten hat sich organisatorisch nichts geändert.
Negativ aufgefallen ist hingegen, dass die Preise an den Fress-Ständen merklich angezogen haben. Es hätten auch gerne mehr Mülltonnen/Müllsäcke sein dürfen und ein zweiter Toilettenwagen an der Ecke zum Partyzelt. Die meisten Festivalgänger, also die Herren der Schöpfung, waren oft zu faul sich ans andere Ende des Geländes zu begeben und entleerten sich an den Planen des Partyzeltes bzw. der darum herum liegenden Fressbuden/Stände, was zu unschönen Ansichten und Gerüchen führte.
Das Backstage-Areal war ein bisschen zugig und unpersönlich, dass hatten wir in Bad Berka gemütlicher.
Und noch ne putzige Sache am Rande… das Stadtwappen von Schlotheim ;) Ja, hier sind wir zu Hause :)

[Dajana] Die Anreise verlief, zumindest auf der Autobahn, wenig spektakulär - dafür traf man aber auch schon die eine oder andere bekannte Nase und reihte sich im Konvoi ein - offenbarte abseits davon jedoch einige Überraschungen *lach* Eine spontan hinterhergefahrene Abkürzung entpuppte sich dank Baustelle als Sackgasse und bescherte uns hernach eine nette kleine Tour über Stock und Stein durch das Harzer Vorland inklusive selten gesehenes Getier auf der Strasse und bitterböser aber ungemein witzig formulierter Plakate einer kleinen Gemeinde gegen die CDU.
Ankunft, kurze Orientierungsphase und schon standen wir auf unserem Zeltplatz, um gegen den Wind unsere Behausungen aufzubauen und festzuzurren. Hat geklappt! Dann mal die „Früchtebowle“ angesetzt und rein ins Festivalgetümmel… :)
[Haris] In der Tat schien es in ganz Thüringen doch mehr Baustellen zu geben als in den restlichen Bundesländern zusammen – auch uns führte keine der Umleitungen ans Ziel. Nach der einen oder anderen illegalen Aktion sind wir schließlich doch noch am Festivalgelände angekommen. Ein kurzer Check der Ordner und schon waren wir drauf.

 

stories © Dajana, Wiebke & Haris • pics © Dajana